Neuigkeiten – pflegezuhause.liveutschland https://www.pflegezuhause.live Bei Korian sind Sie bestens umsorgt Tue, 06 Oct 2026 08:43:43 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.7 /favicon-96x96.ico Neuigkeiten – pflegezuhause.liveutschland https://www.pflegezuhause.live 32 32 Pflege im Alter: Warum sich viele Menschen in Deutschland um Versorgung und Kosten sorgen https://www.pflegezuhause.live/ratgeber-magazin/pflege-im-alter-warum-sich-viele-menschen-in-deutschland-um-versorgung-und-kosten-sorgen/ Thu, 08 Oct 2026 08:29:00 +0000 https://www.pflegezuhause.live/?post_type=guide_magazine&p=72351

Wie gut sind Menschen in Deutschland im Pflegefall versorgt? Und können sie sich notwendige Pflege im Alter leisten? Eine aktuelle europäische Studie zeigt, dass diese Fragen für viele Deutsche mit Unsicherheit verbunden sind. Gleichzeitig blicken viele grundsätzlich positiv auf das Älterwerden und wünschen sich ein langes, gesundes Leben.

Pflege im Alter: Fast die Hälfte zweifelt an ausreichender Versorgung

Eine aktuelle Befragung des Meinungsforschungsinstituts OpinionWay im Auftrag von Clariane zeigt, wie die Menschen in Deutschland auf das Älterwerden, Pflege und Vorsorge blicken. Für die Studie wurden 12.078 Erwachsene in sechs europäischen Ländern befragt, darunter 2.015 Menschen in Deutschland.

Beim Thema Pflegeversorgung im Alter zeigt sich eine deutliche Unsicherheit: 44 Prozent der Befragten in Deutschland sind zuversichtlich, im Pflegefall die notwendige Betreuung zu erhalten. Dazu zählen beispielsweise die Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst oder die Versorgung in einer Pflegeeinrichtung. 48 Prozent sind dagegen nicht zuversichtlich.

Auch die Finanzierung von Langzeitpflege bereitet vielen Menschen Sorgen. 61 Prozent der Befragten in Deutschland befürchten, die Kosten einer Langzeitpflege nicht tragen zu können.

Damit zeigt die Studie eine zentrale Herausforderung: Der Wunsch nach einem langen Leben ist vorhanden – gleichzeitig besteht Unsicherheit darüber, ob im Pflegefall eine gute und bezahlbare Versorgung gewährleistet ist.

Pflegekosten im Alter: Die Finanzierung ist eine zentrale Sorge

Die Frage nach den Kosten gehört zu den größten Unsicherheiten rund um die Pflege im Alter. Mehr als sechs von zehn Befragten in Deutschland sorgen sich darum, eine notwendige Langzeitpflege finanziell nicht bewältigen zu können.

Auch das Vertrauen in das Gesundheitssystem fällt im europäischen Vergleich zurückhaltend aus. Nur 42 Prozent der Deutschen sind der Ansicht, dass eine hochwertige Pflege für ältere Menschen gewährleistet ist. Im Durchschnitt der sechs untersuchten europäischen Länder liegt dieser Anteil bei 52 Prozent.

Für Menschen, die sich mit der eigenen Altersvorsorge beschäftigen, ist deshalb nicht nur die Frage relevant, wie viel Geld für das Alter zur Verfügung steht. Ebenso wichtig ist die Frage, welche Unterstützung im Pflegefall zur Verfügung steht und wie die Kosten einer längerfristigen Versorgung getragen werden können.

Unterstützung durch die Familie ist in Deutschland weniger selbstverständlich

Bei der Frage, auf wen Menschen im Alter zählen können, zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen Deutschland und den anderen untersuchten Ländern.

65 Prozent der Befragten in Deutschland gehen davon aus, im Alter Unterstützung durch ihre Familie zu erhalten. Das ist der niedrigste Wert der sechs untersuchten Länder. In Spanien rechnen beispielsweise 79 Prozent mit familiärer Unterstützung, in Belgien 72 Prozent und in Italien 70 Prozent.

Auch Unterstützung durch Staat, Kommunen oder Vereine erwarten die Deutschen im europäischen Vergleich besonders selten.

Gleichzeitig machen sich 58 Prozent der Deutschen Sorgen, ihren Angehörigen im Alter zur Last zu fallen. Im europäischen Durchschnitt sind es 66 Prozent.

Die Ergebnisse verdeutlichen damit, dass die Organisation der Versorgung im Alter für viele Menschen eine Frage ist, die über die Familie hinausgeht. Ambulante Pflege, stationäre Pflege und andere professionelle Unterstützungsangebote können deshalb eine wichtige Rolle spielen, wenn Angehörige die Versorgung nicht allein übernehmen können oder sollen.

Entlastungsbetrag bei der Pflege

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Älterwerden wird überwiegend positiv gesehen

Trotz der Sorgen rund um Pflege und Finanzierung verbinden viele Menschen in Deutschland das Älterwerden nicht grundsätzlich mit negativen Erwartungen.

59 Prozent sehen ihrem eigenen Alter gelassen entgegen. Damit liegt Deutschland über dem Durchschnitt der sechs untersuchten Länder von 56 Prozent.

70 Prozent der Deutschen wünschen sich außerdem, so lange wie möglich zu leben. Gleichzeitig ist für die große Mehrheit die eigene Gesundheit eine wichtige Voraussetzung: 86 Prozent verbinden den Wunsch nach einem langen Leben damit, gesund zu bleiben.

Dass sie tatsächlich bei guter Gesundheit alt werden, erwarten allerdings deutlich weniger Menschen. Nur 47 Prozent der Befragten in Deutschland gehen davon aus, im Alter bei guter Gesundheit zu sein.

Altersvorsorge und Prävention: Anspruch und Wirklichkeit liegen auseinander

Die Studie zeigt außerdem eine Diskrepanz zwischen den Vorstellungen der Deutschen über frühzeitige Vorsorge und ihrem tatsächlichen Verhalten.

Aus Sicht der Befragten wäre es ideal, bereits mit durchschnittlich 32 Jahren mit dem Zurücklegen von Geld für das Alter zu beginnen. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen halten sie ab einem Alter von 44 Jahren für sinnvoll.

Tatsächlich nutzen jedoch nur 45 Prozent der über 35-Jährigen in Deutschland bislang Vorsorgemaßnahmen. Im Durchschnitt der sechs untersuchten Länder sind es 54 Prozent.

Auch beim Sparen für das Alter zeigt sich ein ähnliches Bild: 57 Prozent der Deutschen legen Geld für das Alter zurück. Im Durchschnitt der untersuchten Länder sind es 61 Prozent.

Vorsorge für das Alter umfasst dabei mehr als finanzielle Rücklagen. Auch die frühzeitige Auseinandersetzung mit der eigenen gesundheitlichen Situation, möglichen Unterstützungsangeboten und den persönlichen Vorstellungen für das Leben im Alter kann dazu beitragen, sich auf unterschiedliche Lebenssituationen vorzubereiten.

Wissenswertes zum Thema Impfen

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Gutes Altern wird als gesellschaftliche Aufgabe gesehen

Die Ergebnisse zeigen nicht nur individuelle Sorgen, sondern auch eine gesellschaftliche Erwartung: 84 Prozent der Befragten in Deutschland sind der Meinung, dass es eine nationale Priorität sein sollte, allen Menschen ein gutes Altern zu ermöglichen.

Gleichzeitig nehmen 64 Prozent der Befragten wahr, dass ältere Menschen in der Gesellschaft zu wenig Wertschätzung erfahren.

Die Studie zeichnet damit ein differenziertes Bild: Viele Menschen in Deutschland wünschen sich ein langes und gesundes Leben. Gleichzeitig bestehen erhebliche Fragen zur Pflege im Alter, zur Finanzierung der Pflege und zur Verfügbarkeit von Unterstützung, wenn die eigene Selbstständigkeit nachlässt.

Was bedeutet das für die persönliche Vorsorge?

Wer sich frühzeitig mit dem eigenen Alter beschäftigt, kann sich nicht nur mit finanzieller Vorsorge auseinandersetzen. Ebenso sinnvoll kann es sein, sich Fragen zur späteren Versorgung zu stellen:

  • Welche Unterstützung wäre im Pflegefall gewünscht?
  • Welche Möglichkeiten der ambulanten Pflege gibt es?
  • Wann kommt eine stationäre Pflegeeinrichtung infrage?
  • Welche Angehörigen könnten unterstützen – und welche Unterstützung wäre realistisch?
  • Welche finanziellen Belastungen können im Pflegefall entstehen?
  • Welche Wünsche und Vorstellungen bestehen für ein selbstbestimmtes Leben im Alter?

Eine frühzeitige Beschäftigung mit diesen Fragen ersetzt keine individuelle Beratung. Sie kann jedoch dabei helfen, die eigenen Vorstellungen zu konkretisieren und gemeinsam mit Angehörigen rechtzeitig über mögliche Versorgungssituationen zu sprechen.

Zur Studie

Im Auftrag von Clariane wurde vom 21. April bis 7. Mai 2026 eine europäische OpinionWay-Studie als Online-Befragung (CAWI) durchgeführt. Befragt wurden 12.078 Personen ab 18 Jahren in Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien, den Niederlanden und Spanien. Davon nahmen 2.015 Personen in Deutschland teil. Die Stichprobe ist nach dem Quotenverfahren repräsentativ für die jeweilige Bevölkerung ab 18 Jahren.

Hier geht es zur Zusammenfassung der Studie.

FAQ: Pflege im Alter, Kosten und Vorsorge

Laut der OpinionWay-Studie im Auftrag von Clariane sind 44 Prozent der Befragten in Deutschland zuversichtlich, im Pflegefall die notwendige Betreuung zu erhalten. 48 Prozent sind dagegen nicht zuversichtlich, dass sie die benötigte Unterstützung bekommen.

Eine frühzeitige Auseinandersetzung mit möglichen Versorgungssituationen kann helfen. Dazu gehört, sich über ambulante und stationäre Pflegeangebote zu informieren, die eigenen Wünsche mit Angehörigen zu besprechen und auch die möglichen finanziellen Folgen einer Pflegebedürftigkeit in die Altersvorsorge einzubeziehen.

Neben Angehörigen können je nach individuellem Pflegebedarf professionelle Unterstützungsangebote eine wichtige Rolle spielen. Dazu gehören beispielsweise ambulante Pflegedienste und stationäre Pflegeeinrichtungen. Welche Versorgung infrage kommt, hängt von der persönlichen Situation und dem jeweiligen Unterstützungsbedarf ab.

Die Befragten in Deutschland halten es für ideal, bereits mit durchschnittlich 32 Jahren Geld für das Alter zurückzulegen. Tatsächlich legen 57 Prozent der Befragten Geld für das Alter zurück.

65 Prozent der Befragten in Deutschland glauben, im Alter auf Unterstützung durch ihre Familie zählen zu können. Das ist der niedrigste Wert der sechs untersuchten Länder. In Spanien rechnen beispielsweise 79 Prozent mit familiärer Unterstützung, in Belgien 72 Prozent und in Italien 70 Prozent.

Zur Vorbereitung gehören neben finanzieller Vorsorge auch gesundheitliche Prävention und die frühzeitige Auseinandersetzung mit möglichen Pflege- und Unterstützungsangeboten. Ebenso kann es sinnvoll sein, persönliche Wünsche für das Alter zu klären und mit Angehörigen über mögliche Versorgungssituationen zu sprechen.

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Katastrophenschutz im Pflegeheim: So werden Bewohner:innen in Krisensituationen geschützt https://www.pflegezuhause.live/ratgeber-magazin/katastrophenschutz-im-pflegeheim-so-werden-bewohnerinnen-in-krisensituationen-geschuetzt/ Fri, 25 Sep 2026 12:28:07 +0000 https://www.pflegezuhause.live/?post_type=guide_magazine&p=71322

Extreme Wetterereignisse, langanhaltende Hitzeperioden, Hochwasser oder Stromausfälle stellen Einrichtungen der Gesundheits- und Pflegeversorgung vor besondere Herausforderungen: Sie versorgen Menschen, die aufgrund ihres Alters, von Erkrankungen oder eingeschränkter Mobilität auf kontinuierliche Unterstützung angewiesen sind.

Damit die Versorgung auch in außergewöhnlichen Situationen sichergestellt bleibt, verfügen Pflegeeinrichtungen über umfassende Krisen- und Notfallkonzepte. Diese berücksichtigen unterschiedliche Gefahrenlagen, legen Verantwortlichkeiten fest und sind ein wichtiger Bestandteil des Qualitäts- und Risikomanagements in der Pflege.[1]

Warum Pflegeheime auf Krisensituationen vorbereitet sein müssen

Ältere und pflegebedürftige Menschen gehören zu den besonders schutzbedürftigen Bevölkerungsgruppen. Bereits kurze Unterbrechungen bei der Versorgung mit Medikamenten, Trinkwasser, Strom oder medizinischen Hilfsmitteln können für Menschen mit Unterstützungsbedarf erhebliche Risiken darstellen.
Pflegeeinrichtungen berücksichtigen diese besonderen Anforderungen in ihrer Notfallplanung. Ziel ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen, geeignete Maßnahmen vorzubereiten und die Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner auch unter erschwerten Bedingungen sicherzustellen. Dazu gehören sowohl alltägliche Notfälle als auch außergewöhnliche Ereignisse wie Extremwetterlagen oder größere Versorgungsausfälle.[1]

Welche Krisenvorsorge müssen Pflegeheime haben?

Ein wirksames Krisenmanagement beginnt lange vor dem eigentlichen Notfall. Pflegeeinrichtungen entwickeln im Rahmen ihres Risiko- und Qualitätsmanagements strukturierte Notfall- und Krisenkonzepte. Diese berücksichtigen unterschiedliche Gefahrenlagen – etwa Brände, Stromausfälle, Extremwetter oder Versorgungsengpässe – und legen fest, wie die Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner auch unter außergewöhnlichen Bedingungen sichergestellt werden kann.

Typische Bestandteile eines Krisenkonzepts sind:

  • Risikoanalysen für mögliche Gefahrenlagen
  • Alarmierungs- und Kommunikationspläne
  • klare Zuständigkeiten für Mitarbeitende und Leitungskräfte
  • Regelungen zur Information von Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Angehörigen
  • Schulungen und Übungen für Mitarbeitende
  • Zusammenarbeit mit externen Partnern wie Feuerwehr, Rettungsdiensten und Behörden

Ein gut vorbereitetes Notfallmanagement schafft klare Abläufe: Mitarbeitende wissen, welche Maßnahmen einzuleiten sind, wer Verantwortung übernimmt und wie die Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner organisiert wird.[1]

Welche Maßnahmen gehören zu einem Katastrophenschutzkonzept?

Hitzeschutz im Pflegeheim

Hitzeperioden stellen insbesondere für ältere Menschen ein erhöhtes Gesundheitsrisiko dar. Das Risiko steigt unter anderem bei chronischen Erkrankungen, eingeschränkter Mobilität oder einem verminderten Durstgefühl.[2]

Pflegeeinrichtungen können deshalb verschiedene Maßnahmen umsetzen, beispielsweise:

  • Sicherstellung einer ausreichenden Flüssigkeitsversorgung
  • Anpassung von Aktivitäten an die Temperaturen
  • Nutzung möglichst kühler Aufenthaltsbereiche
  • Beschattung und Klimatisierung geeigneter Räume
  • verstärkte Beobachtung besonders gefährdeter Bewohnerinnen und Bewohner

Das Robert Koch-Institut weist darauf hin, dass ältere Menschen während Hitzeperioden besonders geschützt werden müssen und Einrichtungen entsprechende Vorsorgemaßnahmen treffen sollten.[2]

Hitzeschutz in der Pflege: So bereiten sich Pflegeheime auf Hitzewellen vor

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Hochwasser und Extremwetter

Bei Unwetterlagen beobachten Pflegeeinrichtungen die Warnungen zuständiger Behörden und prüfen mögliche Auswirkungen auf den Betrieb. Grundlage hierfür sind unter anderem Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes sowie regionale Gefahreninformationen.[3]

Je nach Situation können Maßnahmen erforderlich sein wie:

  • Schutz technischer Anlagen
  • Sicherung wichtiger Bereiche des Gebäudes
  • Anpassung von Betriebsabläufen
  • Vorbereitung möglicher Evakuierungsmaßnahmen

Welche Maßnahmen notwendig sind, hängt von der jeweiligen Gefährdungslage und den örtlichen Bedingungen ab.

Maßnahmen bei einem Stromausfall im Pflegeheim

Ein Stromausfall gehört zu den Szenarien, auf die sich Pflegeeinrichtungen besonders intensiv vorbereiten.
Fällt die Stromversorgung aus, greifen definierte Notfallprozesse. Dabei wird zunächst geprüft, welche Bereiche unmittelbar betroffen sind und welche Maßnahmen erforderlich werden. Besonders wichtig sind:

  • Aufrechterhaltung kritischer medizinischer Geräte
  • Sicherstellung der Kommunikation (Telefon)
  • Schutz von Medikamenten und Kühlketten
  • Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner mit Licht und Wärme

Die Erfahrungen aus jüngeren Stromausfällen in Deutschland, wie dem dreitägigen haben gezeigt, wie wichtig eine vorausschauende Planung für Pflegeeinrichtungen ist.[4]

Sonstige Versorgungsausfälle: Wasser, Medikamente und wichtige Materialien

Auch Unterbrechungen von Lieferketten können Bestandteil der Krisenvorsorge sein. Pflegeeinrichtungen berücksichtigen deshalb, wie die Versorgung mit wichtigen Materialien auch bei Einschränkungen sichergestellt werden kann. Dazu gehören beispielsweise:

  • medizinische Verbrauchsmaterialien
  • Hygieneartikel
  • Lebensmittel
  • Trinkwasser
  • notwendige Medikamente

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt Organisationen, die zur kritischen Infrastruktur gehören oder besonders wichtige Versorgungsleistungen erbringen, Risiken systematisch zu bewerten und Vorsorgemaßnahmen zu treffen.[4]

Brand- und Evakuierungsschutz für pflegebedürftige Menschen

Der Brandschutz gehört zu den zentralen Sicherheitsaufgaben von Pflegeeinrichtungen. Für Notfälle wie Brände werden Räumungs- und Evakuierungskonzepte erstellt, die an die besonderen Bedürfnisse pflegebedürftiger Menschen angepasst sind.

Diese berücksichtigen unter anderem:

  • Alarmierungswege
  • Zuständigkeiten im Notfall
  • Sammelbereiche
  • Unterstützung von Menschen mit eingeschränkter Mobilität
  • Zusammenarbeit mit Feuerwehr und Rettungsdienst

Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei Bewohnerinnen und Bewohnern mit:

  • Rollstuhl oder Gehhilfen
  • Demenz
  • Beatmungs- oder Sauerstoffversorgung
  • anderen gesundheitlichen Einschränkungen

Für diese Personen werden individuelle Unterstützungsmaßnahmen geplant. Die Evakuierung erfolgt grundsätzlich in enger Abstimmung mit Feuerwehr, Rettungsdienst und zuständigen Behörden. Regelmäßige Übungen und Schulungen helfen dabei, die Abläufe zu erproben und weiterzuentwickeln.

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Welche Vorräte halten Pflegeheime für Notfälle bereit?

Die konkrete Ausstattung kann je nach Einrichtung und Bundesland variieren. Typischerweise gehören jedoch verschiedene Reserven zur Krisenvorsorge, darunter:

  • wichtige Medikamente
  • medizinische Verbrauchsmaterialien
  • Trinkwasser
  • haltbare Lebensmittel
  • Hygieneartikel
  • Batterien und Notbeleuchtung

Wie werden Bewohnerinnen und Bewohner auf Krisensituationen vorbereitet?

Krisenvorsorge betrifft nicht nur Technik und Prozesse, sondern auch die Menschen selbst. Pflegeeinrichtungen informieren Bewohnerinnen und Bewohner alters- und situationsgerecht über Sicherheitsmaßnahmen. Gleichzeitig werden individuelle Bedürfnisse berücksichtigt. Besonders bei Menschen mit kognitiven Einschränkungen oder Demenz stehen Orientierung, Vertrauen und persönliche Begleitung im Vordergrund.

Im Ernstfall ist es entscheidend, dass vertraute Abläufe möglichst erhalten bleiben und die Bewohnerinnen und Bewohner auf geschulte Mitarbeitende vertrauen können.

Wer kontrolliert die Krisenkonzepte von Pflegeheimen?

Pflegeheime unterliegen verschiedenen Aufsichts- und Kontrollinstanzen.

Eine wichtige Rolle spielt die Heimaufsicht. Sie überwacht die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und prüft die Qualität der Betreuung und Pflege in den Einrichtungen.

Darüber hinaus arbeitet sie mit Pflegekassen, Medizinischem Dienst und weiteren Behörden zusammen.[3]

Je nach Bundesland und Gefahrenlage können außerdem folgende Stellen eingebunden sein:

  • Gesundheitsämter
  • Feuerwehr
  • Katastrophenschutzbehörden
  • Rettungsdienste
  • Medizinischer Dienst

Diese Zusammenarbeit stellt sicher, dass Notfallkonzepte nicht nur auf dem Papier bestehen, sondern im Ernstfall funktionieren.

Fazit: Krisenschutz ist Teil guter Pflege

Katastrophenschutz beginnt nicht erst mit dem Eintritt einer Krise. Er ist ein fester Bestandteil professioneller Pflege und umfasst Planung, Schulung, technische Vorsorge und die enge Zusammenarbeit mit Behörden und Rettungsdiensten.

Ob Hitzewelle, Stromausfall, Hochwasser oder Evakuierung: Gut vorbereitete Pflegeeinrichtungen schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Bewohnerinnen und Bewohner auch in außergewöhnlichen Situationen sicher versorgt werden. Für Angehörige ist dies ein wichtiges Qualitätsmerkmal – und für die Einrichtungen selbst Pflicht und Ausdruck ihrer Verantwortung gegenüber den Menschen, die ihnen anvertraut sind.

Quellen:

[1] Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention (o. D.): Handlungsleitfaden Krisen- und Notfallmanagement in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen. Online verfügbar unter: https://www.bestellen.bayern.de/med/4a90f450-4949-11f1-b65e-821bdd8167d3/4b0e6a70-1059-11d9-4c85-9d915831e9eb/0/stmgp_pflege_075-bf.pdf [abgerufen am 24.09.2026]

[2] Robert Koch-Institut (o. D.): Hitze und Gesundheit. Online verfügbar unter: https://www.rki.de [abgerufen am 24.09.2026].

[3] Heimaufsicht (o. D.): Heimaufsicht. Online verfügbar unter: https://www.heimaufsicht.de/ [abgerufen am 24.09.2026].

[4] Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) (o. D.): Stromausfall. Online verfügbar unter: https://www.bbk.bund.de [abgerufen am 24.09.2026]

Weitere Quellen:

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) (o. D.): Notfallvorsorge und Krisenmanagement. Online verfügbar unter: https://www.bbk.bund.de [abgerufen am 24.09.2026]

Bundesministerium für Gesundheit (BMG) (o. D.): Hitzeschutzplan Gesundheit. Online verfügbar unter: https://www.bundesgesundheitsministerium.de [abgerufen am 24.09.2026]

Sozialgesetzbuch XI (SGB XI) (o. D.): § 113 ff. Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement. Online verfügbar unter: https://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbxi/113.html [abgerufen am 24.09.2026]

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Duft der Kindheit: Korian bringt Erinnerungen auf den Teller https://www.pflegezuhause.live/ratgeber-magazin/duft-der-kindheit-korian-bringt-erinnerungen-auf-den-teller/ Wed, 12 Aug 2026 08:32:12 +0000 https://www.pflegezuhause.live/?post_type=guide_magazine&p=70107

Essen ist weit mehr als reine Versorgung – es weckt Erinnerungen und verbindet Menschen. Mit dem bundesweiten Rezeptwettbewerb „Duft der Kindheit“ stellt Korian genau diese Bedeutung von Ernährung und Lebensqualität in den Mittelpunkt. Bewohner, Angehörige und Mitarbeitende sammeln dabei gemeinsam Lieblingsrezepte aus vergangenen Zeiten.

Kulinarische Erinnerungen mit persönlicher Bedeutung

Bereits zum zweiten Mal lädt Korian seine Einrichtungen dazu ein, Gerichte zu sammeln, die an Kindheit, Familie und Heimat erinnern. Vertraute Düfte und Geschmäcker können Erinnerungen wecken und persönliche Geschichten lebendig werden lassen.

Die Begeisterung für den Wettbewerb wächst kontinuierlich. In diesem Jahr beteiligten sich 132 Einrichtungen bundesweit und reichten mehr als 480 Rezepte ein. Damit wurde die hohe Beteiligung aus dem Vorjahr noch einmal übertroffen.

Gemeinsame Erlebnisse für Bewohner und Mitarbeitende

Der Wettbewerb ermöglicht es den Bewohnern, persönliche Erinnerungen und Lieblingsgerichte einzubringen. Das gemeinsame Erinnern stärkt die Gemeinschaft und schafft besondere Begegnungen zwischen Bewohnern, Angehörigen und Mitarbeitenden.

Auch die Service- und Küchenteams profitieren: Sie lernen die Vorlieben der Bewohner besser kennen und zeigen zugleich ihre Kreativität und ihr Engagement bei der täglichen Verpflegung.

Von der Region ins Finale

Der Weg ins Finale führte über elf regionale Vorentscheide. Dort traten jeweils zwei Teams mit ihrem „Duft der Kindheit“-Rezept gegeneinander an – für die teilnehmenden Bewohner:innen waren diese Veranstaltungen ein besonderes Erlebnis voller Genuss und gemeinsamer Erinnerungen. Aus den elf Gebietssiegern wählte eine Jury anschließend fünf Teams für das große Finale aus.

Austragungsort des Finales war das KochWerk in Frankfurt, eine Eventlocation für Kochkurse und Teamkochen. Die Küche war in diesem Jahr bewusst offen gestaltet. Dadurch konnten sich Teams und Gäste während des gesamten Wettbewerbs unkompliziert austauschen. Besonders in der Beratungsphase der Jury nutzten viele Besucher:innen die Gelegenheit, den Teams beim Kochen über die Schulter zu schauen und sich von ihnen die Geschichte hinter dem jeweiligen Gericht erzählen zu lassen.

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Bewertet wurden die fünf Finalgerichte von einer Jury von pflegezuhause.liveutschland und der Catering- und Gastronomiebranche: Monika Steilen (Chief Communications & Marketing Officer, pflegezuhause.liveutschland), David De Mol (CTO Benelux, Korian Belgien), André Schellenberg (Culinary & Menue Management Director, Compass Group), Thorsten Greth (Geschäftsführer, Klüh Catering GmbH) und Sven Schulz (Head of Service Management, pflegezuhause.liveutschland).

Diese Teams kochten sich aufs Siegertreppchen

Nach intensiver Verkostung stand die Reihenfolge der fünf Finalteams fest.

Platz 1 erkämpfte sich das Haus der Betreuung & Pflege am Wendelstein, Kolbermoor mit dem Kindheitsmenü von Bewohnerin Regina Hechenberger „Saure Nieren mit Rotwein und Essig, dazu Semmelknödel und Mangold“

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„Wir waren eine große Familie mit 7 Personen im Haus. Mutter, Vater, Onkel und vier Kinder. Da das Geld manchmal knapp war durch den Hausbau wurde die Familie mit der eigenen kleinen Landwirtschaft ernährt und eine gute Versorgung gesichert. Dieses Gericht wurde bei uns 2-3 mal in der Woche gekocht, es war sehr lecker und alle sind mit wenig Geld satt geworden.“

Regina Hechenberger (88 Jahre)

Die Plätze 2 bis 5 gingen an…

Die drei ersten Gewinnerteams erhielten jeweils einen Geldpreis für ihre Einrichtung.

Unterstützende Partner des Wettbewerbs

Ein besonderer Dank gilt den diesjährigen Sponsoren, ohne die der Wettbewerb und das Event in dieser Form nicht hätte stattfinden können:

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Der Duft der Kindheit – Lebensqualität durch Genuss und Gemeinschaft

In den folgenden Wochen wird die Geschäftsführung die Bewohner mit den Gewinnermenüs und die Küchenteams noch persönlich besuchen und ihnen zum Sieg gratulieren.

Der Wettbewerb „Duft der Kindheit“ zeigt, welchen Stellenwert gutes Essen in der Pflege hat. Er verbindet Genuss mit persönlichen Erinnerungen, fördert Gemeinschaft und würdigt die Arbeit der Service- und Küchenteams.

Ein Erfolgsformat, dass sich etabliert hat. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr.

Die Küchenteams beim großen Live-Kochfinale 2026 im KochWerk in Frankfurt.
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„Duft der Kindheit“ – Kochwettbewerb war ein voller Erfolg https://www.pflegezuhause.live/ratgeber-magazin/duft-der-kindheit-kochwettbewerb-war-ein-voller-erfolg/ Tue, 22 Jul 2025 10:05:53 +0000 https://www.pflegezuhause.live/?post_type=guide_magazine&p=63711

Mit über 340 eingereichten Rezepten, stieß der Korian-interne Rezeptwettbewerb „Duft der Kindheit“ auf große Begeisterung und Engagement bei unseren Bewohnern, Mitarbeitern im sozialen Dienst und unseren Küchenteams.

Erinnerungen aktivieren

Im Mittelpunkt des Wettbewerbs stand die Idee, gemeinsam mit den Bewohner:innen der Korian-Einrichtungen Erinnerungen lebendig werden zu lassen – durch Gerichte, die nach Heimat schmecken. Es ging darum, herauszufinden, welche Speisen vertraute Düfte und Gefühle hervorrufen, welche Aromen an Kindheit, Familie und prägende Augenblicke erinnern.

Korian-Küchenteams zeigen, was sie können

Zugleich bot der Wettbewerb den Küchenteams eine Bühne, auf der sie ihr Können, ihre Kreativität und ihre Hingabe unter Beweis stellten. Sie machten deutlich, dass ihre Arbeit weit über das Zubereiten von Mahlzeiten hinausgeht: Durch ihr Engagement tragen sie wesentlich zur emotionalen Verbundenheit und zum Wohlbefinden der Bewohner:innen bei.

„Wir haben mit „Duft der Kindheit“ sichtbar gemacht, wie viel Fachwissen, Kreativität und Herzblut in unseren Küchenteams steckt. Für diese Leistung danke ich ihnen von Herzen.“

sagt Jochen Hartmann, Geschäftsführer der Korian Service Gesellschaft.

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Vom ersten Rezept bis zum Finale

Aus der Vielzahl eingesendeter Rezepte wählte eine Expertenjury zehn Gerichte aus, die sich durch ihren authentischen Charakter und Kreativität hervortaten. Die sechs überzeugendsten Teams wurden zum großen Kochfinale nach Frankfurt eingeladen, um dort in der von unserem Partner Nestlé Professional zur Verfügung gestellten Showküche vor der Jury und zahlreichen Gästen live ihr Können unter Beweis zu stellen. Die Jury setzte sich aus Mitgliedern der Korian-Geschäftsführung sowie Fachleuten aus der Gastronomiebranche zusammen. In einem Zeitfenster von fünf Stunden mussten jeweils 20 Portionen des eingereichten Bewohner-Rezepts für die Gäste und die sechs Jurymitglieder vorbereitet werden. Jedes Team hatte dabei einen eigenen ihm zur Verfügung stehenden Kochblock. Bewertet wurden nicht nur Geschmack und Optik, sondern auch kreative Umsetzung und Alltagstauglichkeit.

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Besonderer Dank gilt auch unseren Partnern und Lieferanten Chefs Culinar, Fresh Food Services, Euro Frische Team, Hartung Nahrungsmittel, CF Gastro und Döbrich & Kohl GmbH, die das Projekt maßgeblich unterstützt haben sowie an Nestlé Professional für die Bereitstellung ihrer Showküche für das Finale.

Die Gewinner-Teams:

Platz 1

Den ersten Platz und somit den Hauptgewinn von 1.000 € sicherte sich Haus Schulze-Kathrinhof in Saarwellingen mit dem Gericht „Falscher Hase“.

Zubereitet wurde das traditionsreiche Rezept von Carmen Fritz und Gabi Welsch – inspiriert von den Erinnerungen der Bewohnerin Hedwig Demmer.

Platz 2

Den zweiten Platz mit einem Gewinn von 500 € belegte das Haus Evergreen in Recklinghausen mit „Kaninchen in Printensoße“.

Das Gericht wurde von Justin Wieczorek gekocht und von Johanna Bramkamp eingereicht.

3. Platz

Auf dem dritten Rang mit 300 € Gewinn fürs Team landete das Zentrum für Betreuung und Pflege am Jahnpark in Altenburg mit „Mutzbraten aus dem Backofen“.

Eingereicht wurde das Rezept von Udo Lambrecht und umgesetzt von Uwe Kunstmann.

Auf den Plätzen 4-6 folgten:

  1. Das Haus Bismarckpark (Gelsenkirchen) mit „Vegetarischen Frikadellen aus Sizilien“
  2. Das Haus Lübbecke mit einem süßen Nudelgericht, kombiniert mit Backpflaumenkompott und geröstetem Paniermehl
  3. Das Haus der Betreuung und Pflege Vilseck mit einem Kalbsbraten in Mandelkruste

Die Plätze sieben bis zehn gingen an Einrichtungen aus Mainaschaff, Leipzig-Engelsdorf, Bessenbach und Rhöndorf.

Nach der Scheckübergabe durch Jochen Hartmann wurde noch eine Weile gemeinsam auf den Erfolg angestoßen und die besondere Atmosphäre vor Ort genossen.

Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr, um den „Duft der Kindheit“ und die Erinnerungen unserer Bewohner:innen in Form von vielen tollen und leckeren Rezepten aufs Neue zu aufleben zu lassen.

Die Küchenteams beim großen Live-Kochfinale 2025 n der Nestlé Showküche in Frankfurt.
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Pflege 2030: Korian zieht Bilanz und bringt Erkenntnisse ins gesamte Netzwerk https://www.pflegezuhause.live/ratgeber-magazin/pflege-2030-korian-zieht-bilanz-und-bringt-erkenntnisse-ins-gesamte-netzwerk/ Wed, 08 Jul 2026 10:33:36 +0000 https://www.pflegezuhause.live/ratgeber-magazin/duft-der-kindheit-korian-bringt-erinnerungen-auf-den-teller-2/

Abschlussveranstaltung in Karlsfeld: Wie kann stationäre Pflege angesichts des demografischen Wandels, steigender Pflegebedarfe und des Fachkräftemangels zukunftsfähig gestaltet werden? Mit dieser Frage beschäftigte sich das Modellprojekt Pflege 2030 in den vergangenen dreieinhalb Jahren.

Bei der feierlichen Abschlussveranstaltung am 8. Juli im Korian Haus Karlsfeld blickten die Projektpartner – die pflegezuhause.liveutschland GmbH, die Korian Stiftung für würdevolles Altern sowie die Universität Bremen und das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS – gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Praxis auf diese bundesweit einmalige Initiative zurück. Zugleich wurde deutlich: Die im Modellvorhaben in Karlsfeld gewonnenen Erkenntnisse werden bereits schrittweise in das gesamte deutsche Korian-Netzwerk übertragen.

Praxishandbuch bündelt Erfahrungen aus dreieinhalb Jahren Modellprojekt

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand jedoch nicht nur der Abschluss des Projekts. Vorgestellt wurde außerdem ein modulares Praxishandbuch, das die Erfahrungen aus dreieinhalb Jahren Modellprojekt bündelt und Pflegeeinrichtungen aller Trägerformen eine praxisnahe Orientierung für die Umsetzung von Digitalisierung, Personalbemessung und Organisationsentwicklung bietet.

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Innovation braucht Zusammenarbeit

Die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention, Judith Gerlach, würdigte Pflege 2030 als wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der stationären Langzeitpflege. Das vom Bayerischen Staatsministerium mit 3,1 Millionen Euro geförderte Projekt habe eindrucksvoll gezeigt, wie sich Wissenschaft, Praxis und Technologie erfolgreich miteinander verbinden lassen, um praxistaugliche Lösungen für die Pflege zu entwickeln.

Korian Pflege2030 Abschlussveranstaltung des 3-jährigen Projekts im Korian Haus Karlsfeld mit Judith Gerlach, Ministerin für Gesundheit und Pflege Bayern.

Stimmen aus der Unternehmensführung

Rémi Boyer, Group Deputy CEO von Clariane und ehemaliger CEO von pflegezuhause.liveutschland, unterstrich die europäische Bedeutung des Projekts: Demografischer Wandel und Fachkräftemangel stellten alle Gesundheitssysteme vor ähnliche Herausforderungen. Umso wichtiger sei es, in Forschung, Innovation und wissenschaftlich begleitete Praxis zu investieren.

Für Christian Gharieb, CEO der pflegezuhause.liveutschland GmbH, zeigt Pflege 2030, dass die Zukunft der Pflege nur im Zusammenspiel von moderner Arbeitsorganisation, kompetenzgerechter Aufgabenverteilung und passgenauer technologischer Unterstützung gestaltet werden kann. Ziel sei es nicht gewesen, theoretische Konzepte zu entwickeln, sondern Lösungen zu finden, die sich im Pflegealltag tatsächlich bewähren und den Mitarbeitenden sowie den Bewohnerinnen und Bewohnern einen spürbaren Mehrwert bieten.

Digitale Entlastung im Pflegealltag: 30 Minuten mehr Zeit für Menschen

Die wissenschaftliche Begleitung des Modellprojekts zeigt: Digitale Lösungen entfalten ihren größten Nutzen, wenn sie sich an den Bedürfnissen der Mitarbeitenden orientieren, sich nahtlos in bestehende Arbeitsabläufe integrieren und im Pflegealltag praxistauglich sind. So spart beispielsweise eine sprachgestützte Pflegedokumentation pro Pflegekraft täglich rund 30 Minuten Dokumentationszeit – bei gleichzeitig verbesserter Dokumentationsqualität. Digitale Technologien entlasten jedoch nicht nur die Pflegekräfte, sondern stärken zugleich die Sicherheit, die soziale Teilhabe sowie die Würde und Selbstbestimmung der Bewohnerinnen und Bewohner.

Ergebnisse, die über das Projekt hinauswirken

Mit dem Abschluss des Projekts beginnt deshalb der nächste Schritt. Die in Karlsfeld erfolgreich erprobten Lösungen werden nun schrittweise auf das gesamte deutsche Korian Netzwerk übertragen. Dazu gehören unter anderem die Einführung einer sprachgestützten Pflegedokumentation ab 2027, der Ausbau digitaler Assistenzsysteme sowie die Einführung eines neuen zentralen Care-Management-Systems für Pflegedokumentation, Abrechnung sowie Dienst- und Tourenplanung, das bereits ab dem vierten Quartal 2026 an acht Pilotstandorten getestet und ab 2027 ausgerollt werden soll.

Das modulare Praxishandbuch und die Pressemeldung finden Sie hier: https://korian-stiftung.de/pflege2030 oder unter https://www.pflegezuhause.live/pflege2030

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Pflegende Angehörige: Engagement hoch – Unterstützung oft zu gering https://www.pflegezuhause.live/ratgeber-magazin/pflegende-angehoerige-engagement-hoch-unterstuetzung-oft-zu-gering/ Tue, 07 Oct 2025 07:27:59 +0000 https://www.pflegezuhause.live/?post_type=guide_magazine&p=64953

Pflegende Angehörige sind die tragende Säule unseres Pflegesystems – und das zeigt nun auch eine neue europaweite Studie im Auftrag von Clariane. Demnach übernimmt in Deutschland fast jeder vierte Erwachsene regelmäßig die Pflege von Familienmitgliedern. Viele tun dies gerne und mit Stolz. Gleichzeitig fehlen jedoch Unterstützung und Entlastung im Alltag.

Anteil pflegender Angehöriger nach Länder

Anteil pflegender Angehöriger nach Länder

Pflege bedeutet Nähe, Verantwortung und oft Alleinlast

Einkäufe, Fahrdienste, Begleitung zu Arztterminen oder auch die psychologische Unterstützung – das alles stemmen Angehörige zusätzlich zu Beruf und Familie. Im Schnitt wenden sie dafür europaweit 13 Stunden pro Woche auf.

In Deutschland kümmern sich acht von zehn Angehörigen sogar fast allein um die gesamte Pflege, im Gegensatz zu beispielsweise den Niederlanden, wo der Pflegeaufwand eher auf mehrere Personen aufgeteilt wird.

Durchschnittliche Wochenstunden für die Unterstützung pflegebedürftiger Angehöriger

Durchschnittliche Wochenstunden für die Unterstützung pflegebedürftiger Angehöriger

Pflege meist in der Familie

Die Pflege wird in Europa meist innerhalb der Familie übernommen: Neun von zehn pflegenden Personen kümmern sich um Angehörige – fast die Hälfte um die eigenen Eltern, nur 14% auch um die Großeltern. Hauptgründe sind dabei das hohe Alter und Krankheiten, die mit zunehmender Pflegebedürftigkeit einhergehen, was die wachsenden Herausforderungen durch die alternde Bevölkerung Europas widerspiegelt. Auch Behinderungen spielen eine Rolle und verursachen bei etwa der Hälfte der Pflegenden zusätzlichen Unterstützungsbedarf.

Zwischen Sinn und Belastung

Die Befragten beschreiben die Pflege grundsätzlich als erfüllend: Neun von Zehn Angehörigen sind stolz auf ihre Aufgabe. 84 % betrachten den Grund für ihr Engagement vor allem als ihre eigene Entscheidung, was zu höherer Zufriedenheit führt. Ein Grund, der nur von einer Minderheit (17 %) genannt wird, ist hingegen das Fehlen von alternativen Angeboten wie spezialisierte Dienstleistungen oder häusliche Hilfsmittel.

Dennoch berichten viele von gesundheitlichen Belastungen, weniger Freizeit und Konflikten im Familienleben. Die Pflege naher Angehöriger verändert oft die Beziehung und bringt Sorgen mit sich: Viele Pflegende fühlen sich manchmal überfordert, sehen ihre Angehörigen anders als früher und sorgen sich um deren Zukunft. Fast sieben von zehn fühlen sich mit der Verantwortung allein gelassen, und in rund jedem achten Fall entstehen familiäre Konflikte durch ungleiche Aufgabenverteilung.

Auf einer Skala von 1 (keine Belastung) bis 7 (starke Belastung) nennen die Pflegenden im Durchschnitt eine mittlere Belastung (3,1).

Auf einer Skala von 1 (keine Belastung) bis 7 (starke Belastung) nennen die Pflegenden im Durchschnitt eine mittlere Belastung (3,1).

Wenig Vertrauen in staatliche Hilfe

Das macht deutlich: Pflegende Angehörige bräuchten mehr Rückhalt. Nur knapp die Hälfte der Pflegenden in Deutschland empfindet die bestehenden Unterstützungsangebote als spürbare Hilfe. Auch blicken viele skeptisch in die Zukunft: Nur 38 Prozent erwarten, dass sich die Situation in den kommenden Jahren verbessert.

Was bedeutet das für Sie als pflegende Angehörige?

  • Sie sind nicht allein: Millionen Menschen in Deutschland teilen diese Erfahrung.
  • Nehmen Sie vorhandene Unterstützungsangebote in Anspruch – von Entlastungsleistungen bis hin zu Pflegekursen.
  • Tauschen Sie sich mit anderen aus, z. B. in Angehörigengruppen oder Beratungsstellen.
  • Achten Sie auch auf Ihre eigene Gesundheit: Schon kleine Auszeiten im Alltag können helfen.

OpinionWay-Umfrage im Auftrag von Clariane

Die Pflege durch Angehörige gewinnt angesichts der alternden Bevölkerung immer mehr an Bedeutung. Clariane hat deshalb in sechs europäischen Ländern eine Umfrage unter 13.488 Erwachsenen durchgeführt, um nicht-professionell Pflegende besser zu verstehen. Dabei standen ihre Merkmale, das Ausmaß des Engagements, der Alltag, Herausforderungen, Bedürfnisse und Emotionen im Fokus. Befragt wurden Personen, die mindestens einmal pro Woche Angehörige aufgrund von Alter, Krankheit oder Behinderung unterstützen – insgesamt 3.841 Personen.

Profil der Befragten:

Durchschnittsalter: 47,30 Jahre
Stadt: 55 % / Umland: 23 % / Land: 21 %
71 % erwerbstätig /
29 % nicht erwerbstätig
61 % leben in Partnerschaft
49 % mindestens ein Kind
50 % Frauen / 50 % Männer

Die vollständigen Studienergebnisse können Sie hierlesen.

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Lecanemab: Neues Medikament gegen Alzheimer https://www.pflegezuhause.live/ratgeber-magazin/lecanemab-neues-medikament-gegen-alzheimer/ Wed, 04 Jun 2025 14:50:13 +0000 https://www.pflegezuhause.live/?post_type=guide_magazine&p=63096

Bei der Alzheimer-Krankheit sterben nach und nach Gehirnzellen ab. Erkrankte Menschen leiden dementsprechend unter Beeinträchtigungen wie Erinnerungslücken, Sprachschwierigkeiten, Orientierungslosigkeit, Wesensveränderungen und schließlich Bettlägerigkeit und Pflegebedürftigkeit.

Für die Alzheimer-Krankheit gibt es keine Heilung. Es existieren aber eine ganze Reihe von Therapien, die darauf abzielen, die geistige Fähigkeiten und die Alltagskompetenz der Betroffenen möglichst lange zu erhalten. Sie behandeln also die Symptome der Krankheit, nicht die ursächlichen Prozesse im Gehirn. Mit dem Wirkstoff Lecanemab gibt es jetzt erstmals eine Therapie, die den eigentlichen Krankheitsprozess verlangsamt. In einer sogenannten Phase-3-Studie mit 1795 Probandinnen und Probanden konnte der Wirkstoff den Krankheitsverlauf um etwa 30 Prozent verzögern. Allerdings kommt die Behandlung nicht für alle Betroffenen infrage. Dennoch ist es ein Hoffnungsschimmer.

Neubildung von Ablagerungen im Gehirn verringern

Lecanemab wurde von Pharmaunternehmen aus Japan und den USA entwickelt und Anfang 2023 in Nordamerika zugelassen. Am 15. April 2025 erteilte auch die Europäische Union die Zulassung. Streng genommen heißt der Wirkstoff Lecanemab, der Handelsname des Medikamentes lautet Leqembi. Laut der Deutschen Alzheimer Gesellschaft ist Lecanemab der erste zugelassene Wirkstoff, der nachweislich den Krankheitsprozess im Gehirn verlangsamt, in dem er die Neubildung von Ablagerungen im Gehirn verringert.

Wie wirkt Lecanemab?

Im Gehirn von Alzheimerkranken ist zu beobachten, dass sich zwei Proteine bilden: Das Protein Tau stört die Verbindung innerhalb von Nervenzellen, das Protein Beta-Amyloid stört die Interaktion zwischen den Zellen. Ob diese Proteine ursächlich für die Krankheit sind, ist noch nicht bekannt. Fest steht aber, dass sie dazu führen, dass schließlich Nervenzellen absterben.

Der Wirkstoff Lecanemab ist ein sogenannter Antikörper-Wirkstoff, der gezielt eine Vorstufe des Beta-Amyloid-Proteins erkennt und bindet. Dadurch wird das körpereigene Immunsystem aktiviert: Das Immunsystem hilft dabei, das Protein abzubauen beziehungsweise seine Neubildung zu verhindern.

Wie profitieren Erkrankte von Lecanemab?

Indem der Wirkstoff die Bildung des Beta-Amyloid-Proteins im Gehirn von Alzheimerkranken abbremst, verlangsamt er im Idealfall auch das Fortschreiten kognitiver Beeinträchtigungen. Eine Phase-3-Studie unter 1795 Personen hat 2022 ergeben, dass bei Patient:innen, die Lecanemab erhalten haben, die Krankheit um etwa 30 Prozent langsamer voranschritt als bei der entsprechenden Kontrollgruppe.

Was ist Alzheimer?

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Für wen ist Lecanemab geeignet?

Lecanemab kommt nur für einen sehr kleinen Teil der Alzheimerkranken infrage, einige Quellen sprechen sogar nur von einem Prozent. Es eignet sich nur für Erkrankte in einem frühen Stadium mit geringen Einschränkungen in der geistigen Leistungsfähigkeit, bei denen krankhafte Beta-Amyloid-Ablagerungen im Gehirn nachgewiesen sind.

Da das Medikament außerdem das Risiko für Hirnblutungen erhöht, sind zwei Gruppen von der Behandlung ausgeschlossen: Zum einen diejenigen, die Gerinnungshemmer einnehmen, zum anderen solche Menschen, die aufgrund genetischer Voraussetzungen ein erhöhtes Risiko für Hirnblutungen haben (weil sie zwei Kopien des ApoE4-Gens tragen). Deswegen muss auch vor der Behandlung ein Gentest durchgeführt werden.

Einnahmen und Nebenwirkungen von Lecanemab

Das Medikament Leqembi wird als Infusion per Tropf in die Vene verabreicht. Daneben Kopfschmerzen auch Schwellungen und Blutungen im Gehirn als Nebenwirkungen möglich sind, werden vor und eventuell auch während der Behandlung MRT-Untersuchungen durchgeführt, um das Gehirn zu kontrollieren. Dadurch wird die Behandlung sehr aufwändig. Aktuell ist noch unklar, wie die Therapie finanziert werden soll. Aufgrund der Zulassung des Wirkstoffs erstatten die Krankenkassen das Medikament – aber nicht das ganze Drumherum, also z. B. die Diagnosestellung, Durchführung der Therapie oder Kontrolluntersuchungen.

Ebenfalls auf das Beta-Amyloid-Protein wirkt übrigens der Wirkstoff Donanemab. Dieser ist in den USA, Japan, China und Großbritannien zu gelassen, für die EU hat sich jedoch der Expertenrat der Europäischen Arzneimittelkommission (EMA) im März 2025 gegen eine Zulassung ausgesprochen.

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Steigende Kosten in der Pflege https://www.pflegezuhause.live/ratgeber-magazin/steigende-kosten-in-der-pflege/ Mon, 16 Mar 2026 14:45:53 +0000 https://www.pflegezuhause.live/?post_type=guide_magazine&p=68522

Die finanziellen Belastungen für Pflegebedürftige, die in einer Pflegeeinrichtung leben, nehmen deutschlandweit weiter zu. Lesen Sie hier, wie stark und warum die Kosten steigen. Außerdem: Was ist in den Heimkosten alles enthalten und welche Zuschüsse erhalten Heimbewohner und Heimbewohnerinnen.

Wie stark steigen die Heimkosten?

Seit der letzten Erhebung zum 01.07.2025 sind die Pflegekosten gestiegen. Der Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek) 1 hat errechnet, dass Pflegebedürftige in ihrem ersten Jahr im Heim im Schnitt monatlich 3.245 Euro selbst zu den Heimkosten als Eigenanteil dazuzahlen müssen. Das sind im Vergleich zum Vorjahr 261 Euro oder neun Prozent mehr.

Dieser Betrag ist ein Durchschnittswert über alle Bundesländer. Im Einzelnen gibt es zwischen den Ländern deutliche Unterschiede. Am höchsten ist der Eigenanteil in Bremen mit 3.637 Euro, am geringsten in Sachsen-Anhalt mit 2.720 Euro.2

3.245 Euro monatlich beträgt die Eigenbeteiligung durchschnittlich im ersten Jahr für Pflegebedürftige.

Warum steigen die Heimkosten?

Dass die Belastungen von Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern so stark anwachsen, hängt mit den steigenden Kosten in unterschiedlichen Teilbereichen zusammen. Um das im Einzelnen nachvollziehen zu können, muss man sich anschauen, aus welchen Posten sich die Heimkosten insgesamt zusammensetzen.

Was ist in den Heimkosten enthalten?

Das Leben in einem Pflegeheim kann trägerunabhängig mit einem Aufenthalt im Hotel mit Vollpension plus einer pflegerischen Betreuung verglichen werden. Aus diesen drei Komponenten ergeben sich auch die Anteile der Eigenbeteiligung, die Pflegebedürftige zu leisten haben.

So setzen sich Pflegeheimkosten in Deutschland zusammen

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Kosten für die Pflege

Den größten Anteil machen die Kosten für Pflege und Betreuung aus, also etwa für Waschen, Anziehen und die Medikamentengabe. Von den genannten 3.245 Euro monatlich im ersten Aufenthaltsjahr entfallen hierauf circa 1.685 Euro. Der Betrag ist für alle Bewohnerinnen und Bewohner eines Pflegeheimes ab dem Pflegegrad 2 gleich. Deshalb spricht man hier auch vom einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE). Von einem Heim zum anderen kann sich der Betrag unterscheiden.

In den Pflegekosten enthalten sind außerdem Kosten für die Ausbildung der Pflegekräfte, an denen auch die Heimbewohnerinnen und Heimbewohner beteiligt werden.

Kosten für die Unterkunft und Verpflegung

Für die Unterkunft und die Verpflegung im Heim decken die tägliche Versorgung ab und sind von den Bewohnern und Bewohnerinnen selbst zu tragen. Im Schnitt fallen dafür 1.046 Euro monatlich an. Diese Kosten sind in einer Einrichtung für alle Pflegebedürftigen gleich, unabhängig vom Pflegegrad und der Dauer ihres Aufenthalts. Sie beinhalten außerdem Kosten für Mahlzeiten, Getränke, Zimmerreinigung, Wäscheservice, Heizung, Strom, Müllentsorgung, die Nutzung von Gemeinschaftseinrichtungen und anteilig Nicht-Pflegepersonal (Leitung und Verwaltung).

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Die Kosten für die Verpflegung sind in der Regel für alle Bewohner und Bewohnerinnen des Hauses gleich. Bei der Zusammenstellung des Speiseplanes gibt es jedoch Wahlmöglichkeiten, etwa für fleischhaltige oder fleischlose Ernährung.

Erfahren Sie mehr über das Verpflegungskonzept in unseren Pflegeheimen

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Außerdem können Pflegebedürftige in den meisten Heimen zahlreiche Wahlleistungen hinzubuchen, deren Kosten sich dazu addieren. Hier reicht das Spektrum von der Kaffeetafel zum Geburtstag bis hin zu einem Fahrdienst.

Welche Wahlleistungen Sie in Korian Einrichtungen zur Verfügung haben

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Investitionskosten

Kosten für einen Umbau oder die Instandhaltung einer Einrichtung fließen in den dritten Kostenbestandteil, die sogenannten Investitionskosten. Wenn ein Pflegeheim in Deutschland zum Beispiel seine Heizungsanlage modernisiert, kann es die Kosten dafür teilweise auf die Bewohnerinnen und Bewohner umlegen. In den Investitionskosten sind außerdem die Mietkosten des Gebäudes (außer bei Eigentumsobjekten) sowie Abschreibungen und Zinskosten enthalten.

Was die Heimkosten steigen lässt

Die Kosten für Pflege, Unterkunft und Verpflegung vereinbaren/verhandeln Pflegeeinrichtungen regelmäßig mit den Pflegekassen. Die Absicht dahinter: Heime sollen finanziell so ausgestattet sein, dass sie ihren Betrieb aufrechterhalten und ihren Versorgungsauftrag erfüllen können. Kostensteigerungen in diesen Bereichen sind deshalb abhängig von der allgemeinen Entwicklung von Preisen und Arbeitslöhnen. Die Entwicklung der Tarifverträge und die gestiegenen Kosten für Verpflegung und Energie wirken sich daher auch auf die Heimkosten aus.

Kostenfaktor: Personalkosten

Der hauptsächliche Grund für die jetzt anfallenden höheren Kosten sind die gestiegenen Löhne für Pflegekräfte. 2025 sind die bundesweiten Stundenlöhne in der Langzeitpflege um 4,9 Prozent auf jetzt 23,70 Euro im Durchschnitt gestiegen. Das hat der Spitzenverband der Krankenkassen GKV3 errechnet. Im Jahr 2022 trat das sogenannte Tariftreuegesetz in Kraft. Seitdem können Einrichtungen und deren Träger nicht mehr frei entscheiden, wie sie ihre Pflegekräfte vergüten, sondern sind an die Tarife gebunden.

Kostenfaktor: Investitionen und Ausbildung

Gestiegene Kosten für Investitionen in Heime treiben ebenfalls die Pflegekosten in die Höhe. Bau- und Personalkosten haben sich bei der Instandhaltung der Heime wegen des Fachkräftemangels erhöht. Die Kosten können je nach finanzieller Lage der Person auch von einem Sozialhilfeträger getragen werden.
Ebenso die Kosten für die Ausbildung neuer Fachkräfte. Dafür fallen weitere 124 Euro an.

Welche Zuschüsse gibt es zu den Heimkosten?

Natürlich gibt es generell Zuschüsse, die Heimbewohnerinnen und Heimbewohner trägerunabhängig von den Pflegekassen erhalten. Das sind zum einen fixe Zuschüsse, die sich nach dem Pflegegrad richten, zum anderen die sogenannten Entlastungszuschüsse, die mit der Dauer des Aufenthaltes im Heim anwachsen. Etwaige Zuschüsse sind in den Statistiken zu den gestiegenen Eigenanteilen allerdings bereits verrechnet.

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Zuschuss je nach Pflegegrad

Für pflegebedürftige Menschen in der vollstationären Pflege, also im Pflegeheim, zahlen die Pflegekassen einen monatlichen Zuschuss je nach Pflegegrad4:

Pflegegrad 1 131 Euro
Pflegegrad 2 805 Euro
Pflegegrad 3 1.319 Euro
Pflegegrad 4 1.855 Euro
Pflegegrad 5 2.096 Euro

Entlastungszuschuss nach Aufenthaltsdauer

Zusätzlich erhalten Heimbewohnerinnen und Heimbewohner einen sogenannten Entlastungszuschuss. Dieser berechnet sich als Anteil an den reinen Pflegekosten, also dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), und er steigt mit der Dauer des Aufenthalts im Pflegeheim:

1. Jahr 15% der Pflegekosten
2. Jahr 30% der Pflegekosten
3. Jahr 50% der Pflegekosten
4. Jahr 75% der Pflegekosten

Wie errechnet sich der Eigenanteil an den Heimkosten?

Zieht man diese beiden Zuschüsse von den Gesamtkosten eines Heimplatzes ab, bleibt der Eigenanteil übrig, den Heimbewohner selbst zu zahlen haben – also im Schnitt die genannten 3.245 Euro.

Bei Pflegebedürftigen, die so viel Geld nicht aufbringen können, springt der Sozialhilfeträger ein. Unterhaltspflichtige Angehörige, also zum Beispiel die Kinder, werden nur dann zur Kasse gebeten, wenn sie ein jährliches Bruttoeinkommen von mehr als 100.000 Euro haben; was sie daneben an Vermögen haben, spielt dabei keine Rolle.

Quellen:

    1. VDEK (2026): „Pflegebedürftige in Pflegeheimen müssen erneut mehr aus eigener Tasche bezahlen: Eigenanteil steigt auf durchschnittlich 3.245 Euro im ersten Aufenthaltsjahr“, online abgerufen unter https://www.vdek.com/presse/pressemitteilungen/2026/eigenanteile-pflegeheim-auswertung.html
      ↑
    2. Tagesschau (2026): „Kosten für Pflege im Heim steigen weiter“, online abgerufen unter https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/pflegekosten-anstieg-102.html
      ↑
    3. GKV-Spitzenverband (2025): „Löhne in der Pflege steigen bundesweit durchschnittlich um 4,9 Prozent“, online abgerufen unter https://www.gkv-spitzenverband.de/gkv_spitzenverband/presse/pressemitteilungen_und_statements/pressemitteilung_2142914.jsp
      ↑
    4. Bundesministerium für Gesundheit (2026): „Fragen und Antworten zur Pflegefinanzierung“, online abgerufen unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/pflegesichern/faq-pflegefinanzierung
      ↑

Zusätzliche Quellen:

https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/pflegeheim-kosten-steigen-teurer-100.html

https://www.vdek.com/presse/pressemitteilungen/2026/eigenanteile-pflegeheim-auswertung.html

https://www.gkv-spitzenverband.de/gkv_spitzenverband/presse/pressemitteilungen_und_statements/pressemitteilung_2142914.jsp

https://www.aerzteblatt.de/news/pflegelohne-steigen-heimkosten-auch-50e22760-5df1-4a17-bc60-0f9b959d1e4f

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/pflegesichern/faq-pflegefinanzierung.html

https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/pflegekosten-anstieg-102.html

https://www.bibliomed-pflege.de/news/pflegekosten-lohnanstieg-2025

FAQs zu den steigenden Pflegekosten

Ja, das stimmt. Die Kosten für die Heimunterbringung in Deutschland sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und dieser Trend setzt sich auch 2026 fort. Bewohner von Pflegeheimen müssen trotz Zuschüssen der Pflegekassen immer höhere Eigenbeteiligungen zahlen.

Grundsätzlich liegen die steigenden Kosten deutschlandweit an den allgemein steigenden Arbeitslöhnen und Preisen. In diesem Fall waren vor allem die steigenden Löhne der Pflegekräfte dafür verantwortlich.

Nein, eine Pflegeeinrichtung darf die Kosten nicht beliebig erhöhen. Die Kosten, die ein Heim für Pflege, Unterbringung und Verpflegung seiner Bewohnenden verlangt, legt das Heim in Abstimmung mit der Pflegekasse fest.

Für eine Erhöhung der Pflegeheimkosten ist keine zahlenmäßige Obergrenze festgelegt. Allerdings dürfen Heime nur die tatsächlich anfallenden Kosten auf die Bewohnenden umlegen. Die Vorgabe ist: Ein Heim soll finanziell so ausgestattet sein, dass es seinem Versorgungsauftrag nachkommen kann.

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Keine Pflegegeld-Erhöhung 2026 https://www.pflegezuhause.live/ratgeber-magazin/keine-pflegegeld-erhoehung-2026/ Wed, 25 Feb 2026 14:33:08 +0000 https://www.pflegezuhause.live/?post_type=guide_magazine&p=68139

Es ist die am häufigsten in Anspruch genommene Pflegeleistung: das Pflegegeld. Nachdem es in den letzten zwei Jahren angehoben wurde, bleibt das Pflegegeld 2026 konstant. Warum ist das so?

Was ist das Pflegegeld?

Die meisten pflegebedürftigen Menschen in Deutschland werden zu Hause versorgt. Bei vier von fünf Pflegebedürftigen ist das der Fall. Um sie finanziell zu unterstützen, gibt es das Pflegegeld.

Pflegegeld: Anspruch, Höhe und Antrag einfach erklärt

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Menschen mit einem Pflegegrad von 2 und mehr haben Anspruch auf Pflegegeld, wenn sie zu Hause unentgeltlich, etwa von einem oder einer Angehörigen, gepflegt werden. Die Höhe des monatlichen Betrages richtet sich nach dem Pflegegrad:

Pflegegrad 2 347 Euro
Pflegegrad 3 599 Euro
Pflegegrad 4 800 Euro
Pflegegrad 5 990 Euro

Pflegegeld beantragen: So erhalten Sie die Leistung der Pflegeversicherung

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Wie kann man das Pflegegeld verwenden?

Pflegebedürftige Menschen können das Pflegegeld nach ihren eigenen Vorstellungen verwenden, ohne darüber Nachweise führen zu müssen. Häufig wird es als Anerkennung an die pflegenden Personen weitergegeben.

Pflegegeld steigt 2026 nicht

In den vergangenen Jahren wurde das Pflegegeld kontinuierlich angehoben. Lag es beispielsweise für einen Menschen mit Pflegegrad 2 im Jahr 2023 bei 316 Euro, stieg es 2024 auf 332 Euro und 2025 auf 347 Euro. Auf diesem Niveau wird es auch 2026 bleiben.

Warum das Pflegegeld 2026 nicht erhöht wird

Unterschiedliche Gründe dürften geführt haben, dass das Pflegegeld 2026 nicht angehoben wurde. Zum einen könnten es organisatorische sein: Noch in diesem Jahr wird eine große Pflegereform erwartet, die auf dem Konzept des sogenannten Zukunftspakts Pflege beruht.

Was ändert sich in der Pflege 2026?

Pflege 2026_Was ändert sich_Korian Ratgeber

In deren Rahmen soll auch die Finanzierung der Pflege neu aufgestellt werden. Und bevor diese große Reform verabschiedet ist, wollte der Gesetzgeber wohl nicht erneut die Leistungen der Pflegekasse anheben. Zumal zahlreiche Leistungsbeträge zum Anfang des Jahres 2025 um 4,5 Prozent erhöht worden waren.

Hauptsächlich finanzielle Gründe

Der entscheidende Grund ist sicher die finanzielle Belastung der Pflegekassen. Der Bundesrechnungshof schätzt, dass die Finanzierungslücke in der Pflegeversicherung bis zum Jahr 2029 bei zwölf Milliarden Euro 1 liegen könnte.

Das liegt hauptsächlich an der steigenden Zahl der Pflegebedürftigen. Aufgrund der zunehmenden Alterung der Gesellschaft gibt es mehr und mehr pflegebedürftige Menschen 2:

2016 2,75 Millionen
2024 5,6 Millionen
2055 (geschätzt) 6,8 Millionen

Und je höher die Zahl der Pflegebedürftigen, desto höher die Zahl derer, die Leistungen beziehen und damit auch die finanzielle Belastung der Pflegekassen.

Längere Weiterzahlung

Eine kleine Erleichterung beim Pflegegeld gibt es 2026: Wenn Bezieher vorübergehend ins Krankenhaus oder in eine Reha-Einrichtung müssen, wird das Pflegegeld ab sofort für acht Wochen weitergezahlt. Bisher waren das nur vier Wochen.

Nächste Anpassung des Pflegegeldes

Es ist davon auszugehen, dass auch 2027 das Pflegegeld unverändert bleiben wird. Die nächste reguläre Anpassung der Pflegeleistungen ist gesetzlich erst wieder für den 1. Januar 2028 vorgesehen.

FAQs zur ausbleibenden Pflegegeld-Erhöhung

Nein, nach Anpassungen in den beiden vorhergehenden Jahren wird das Pflegegeld 2026 nicht angehoben werden.

Das hat hauptsächlich finanzielle Gründe. Durch die wachsende Alterung der Gesellschaft steigen die Ausgaben der Pflegeversicherungen und es droht ihnen ein Milliardenloch.

Nach der derzeitigen Gesetzeslage ist eine Anpassung des Pflegegeldes erst wieder für 2028 vorgesehen.

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Korian steigert Zufriedenheit deutlich – ambulante Pflege mit Top-Werten https://www.pflegezuhause.live/ratgeber-magazin/korian-steigert-zufriedenheit-deutlich-ambulante-pflege-mit-top-werten/ Thu, 12 Feb 2026 14:48:01 +0000 https://www.pflegezuhause.live/?post_type=guide_magazine&p=68022

pflegezuhause.liveutschland verzeichnet in der aktuellen IPSOS Kundenzufriedenheitsumfrage erneut sehr hohe Werte bei Zufriedenheit und Weiterempfehlungsbereitschaft in seinen Pflegeangeboten. Bewohner:innen, Patient:innen und Angehörige bewerten sowohl die stationäre Pflege als auch das Betreute Wohnen und die ambulante Pflege überwiegend mit guten bis exzellenten Noten.​​

Sehr hohe Weiterempfehlung: Net Promoter Score (NPS) deutlich über Benchmark

Der Net Promoter Score (NPS), der die Weiterempfehlungsbereitschaft von Bewohner:innen, Angehörigen und Kund:innen misst, liegt bei pflegezuhause.liveutschland gesamt bei +42 Punkten und damit deutlich über dem IPSOS-Benchmark von +31. Die Gesamtzufriedenheit über alle Aktivitäten erreicht 8,2 von 10 Punkten und liegt somit über dem angestrebten Zielwert von 8,0. Damit bestätigt die aktuelle Befragung: Korian wird von seinen Kund:innen nicht nur als zuverlässig, sondern als Anbieter wahrgenommen, den sie aktiv weiterempfehlen.

Ambulanten Pflege mit Top-Ergebnissen

Besonders stark schneidet die ambulante Pflege von Korian ab. Der NPS liegt hier bei +81, die Zufriedenheit mit der Betreuung bei 9,3 von 10 Punkten. 84 Prozent der Befragten zählen zu den Befürworter:innen (Bewertung 9–10), kritische Bewertungen sind selten. Sehr hohe Werte erreichen vor allem die Freundlichkeit des Personals, die Kommunikationsfähigkeit, die Pünktlichkeit und die Anpassung der Leistungen an die Bedürfnisse der Kund:innen.

Stationäre Pflege und Betreutes Wohnen auf hohem Niveau

Auch in den stationären Pflegeeinrichtungen von Korian bleibt die Zufriedenheit auf einem hohen Niveau: Der NPS liegt hier bei +38, die Zufriedenheit mit der Betreuung bei 8,2 von 10 Punkten. Bewohner:innen heben vor allem die medizinische Versorgung, das Sicherheitsgefühl und die persönliche Zuwendung der Teams hervor.
Im Betreuten Wohnen konnte pflegezuhause.liven NPS auf +48 steigern, die Zufriedenheit mit der Betreuung liegt bei 8,3 Punkten. Positiv entwickelt haben sich insbesondere Verpflegung, Aktivitäten zur Unterhaltung und ergänzende Dienstleistungen.

„Diese Ergebnisse sind für uns ein wichtiges Signal“, sagt Theo Birkemeyer, COO der pflegezuhause.liveutschland GmbH. „Sie zeigen, dass unser täglicher Einsatz für Qualität in der Pflege, für respektvolle Beziehungen und für ein verlässliches Miteinander bei den Menschen ankommt, die uns ihr Vertrauen schenken. Gleichzeitig sind sie ein Ansporn, unsere Einrichtungen weiter konsequent entlang der Bedürfnisse unserer Bewohner:innen, Angehörigen und Kund:innen weiter zu entwickeln.“

Konkrete Verbesserungen bei Verpflegung, Außenbereichen und Aktivitäten

Die Ergebnisse zeigen, dass wir bereits auf einem sehr guten Weg sind – und gleichzeitig geben sie uns wertvolle Impulse, um noch besser zu werden. In der stationären Pflege möchten wir das Verpflegungsangebot weiter verfeinern: Qualität, Geschmack und eine noch individuellere Menügestaltung stehen dabei im Mittelpunkt. Im Betreuten Wohnen investieren wir zusätzlich in noch attraktivere Außenbereiche sowie in ein abwechslungsreiches Animations- und Aktivitätsangebot.
Durch regelmäßigen Austausch mit Küchen- und Hauswirtschaftsteams, strukturiertes Feedback und eine enge Einbindung von Bewohner:innen und Angehörigen stellen wir sicher, dass Rückmeldungen schnell in konkrete Verbesserungen umgesetzt werden.

Steigende Zufriedenheit und hohe Weiterempfehlung. In der aktuellen CSatisfaction-Befragung bestätigen uns Bewohner:innen, Patient:innen und Angehörige ein sehr hohes Zufriedenheitsniveau.

Engagement der Teams als Basis für hohe Zufriedenheit

Die sehr guten Ergebnisse sind vor allem dem Einsatz unserer Mitarbeiter:innen vor Ort zu verdanken. Praxisbeispiele aus Häusern mit besonders starken NPS-Steigerungen zeigen, wie regelmäßige Präsenz der Einrichtungsleitungen, offene Türen für Angehörige, direkte Gespräche und schnelle Lösungen im Alltag Vertrauen schaffen und die Zufriedenheit nachhaltig erhöhen.
Das Ziel ist klar: Wir wollen in allen Bereichen – von der stationären Pflege über das Betreute Wohnen bis zur ambulanten Pflege – eine hochwertige, sichere und zugewandte Pflege bieten, die Menschen und ihre Familien überzeugt und ihnen im Alltag spürbar Lebensqualität zurückgibt.

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